Diese Blüten-Foto stammt von einer Avocado-Blüte. Die Blüten sind gelblich bis grünlich.

Eine häufige Frage, die sich bei der Avocado stellt: Obst oder Gemüse?

Die Avocado gehört in die botanische Familie der Lorbeergewächse und ist somit eine Beere. Früher hatte sie daher auch Namen wie Avocadobirne, Alligatorbirne oder Butterfrucht. Diese Beeren wachsen an Bäumen.

Inzwischen gibt es eine Fülle von Avocado-Kulturpflanzen. Die über 400 Kultursorten sollen aus drei in der Natur vorkommenden Typen entstanden sein. Der birnen-förmige Typ wird auch Mexiko-Typ genannt. Der ei-förmige, auch westindische Typ und der runde, kugelige Typ, guatemaltekisch. Sie unterscheiden sich darüber hinaus in Fettgehalt, Aroma und Schalenbeschaffenheit.

Je nach Art ist die Außenschale ledrig, runzlig oder auch glatt-wachsig, mittel- bis dunkelgrün. Auch die Außenschalen-Farben dunkelrot, purpur bis schwarz sind möglich.

Der Avocado-Baum ist strauchig und schnellwüchsig und kann je nach Art bis zu 20 Metern hoch werden. Die Blätter werden im Winter nicht abgeworfen. Avocado-Bäume sind also immergrün, die Pflanze benötigt viel Licht. Üblicherweise bilden sich erst nach etwa zehn oder mehr Jahren Blüten aus. Allerdings gibt es Züchtungen, bei denen schon nach zwei Jahren Blüten und Früchte produziert werden.

Der golfball-große Kern hat vermutlich häufiger als manch andere Frucht, die in unseren Haushalt gefunden hat, Menschen dazu inspiriert, diesem Samen eine neue Pflanze zu entlocken.

 

In der 2. Kochshow vom 17. Mai 2020 kommen die Avocados in den roh-veganen Eiersalat

 

Im deutschen Handel findet sich hauptsächlich der weltweit meistverbreitete Typ Fuerte, eine birnen-förmige Avocado mit mittelgrüner Schale und hellgelbem, zum Rand hin grünlichem Fruchtfleisch. Die Sorte erreicht ein Gewicht von 250 bis 450 g.

Die deutliche Mehrheit, der im Einzelhandel erhältlichen Avocados stammt aus Mexiko. Danach folgen mit etwa einem Viertel der Menge die Dominikanische Republik, Peru und Kolumbien.

Avocados sind wichtig für die Nieren, bringen sehr viel Eiweiß für den Darm, wirken reinigend und kräftigend für die Leber und kräftigend für unsere Haare.

Fleischesser sind oft sehr haarig von oben bis unten. Das ist die Spiegelung der Borsten der Tiere. Diese Spiegelung fehlt bei Veganern und Vegetariern. Hierfür bieten die Avocados einen pflanzlichen Ausgleich.

Tipp 1: Sollte eine Avocado mal nicht rechtzeitig gegessen worden sein, kann diese für die Kräftigung der Haare, als Haarkur, direkt auf die Haare gerieben werden. Zwei Stunden einwirken lassen.

Tipp 2: Wichtig für uns ist es, nur reife, weiche Avocados zu essen. Dann sind sie harmonisch für den Darm. Harte Avocados machen den Darm hart. Da Avocados auch nach der Ernte noch reifen können, gelingt dies besonders gut neben Äpfeln.

Hier gleich ein Rezept für Dich mit Avocados

Dieses Rezept stammt aus der 2. Kochshow vom 17. Mai mit Gast-Köchin Sandra Anyatee Pfeifer.

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