Diese zarten Blüten gehören zum Cashew-Baum.

Über den Baum

Der größte Cashew-Baum der Welt wächst in Brasilien und bedeckt eine Fläche, die größer ist als ein ganzes Fußballfeld. Der „Major Cajueiro do Mundo“ hat damit einen Umfang von 70 normalen Cashew-Bäumen.

Ein Cashew-Baum in „normaler“ Größe

Sein Alter wird auf etwa 115 Jahre geschätzt und ist der einzig bekannte seiner Art. Dieser Cashew-Baum hat einen Umfang von 500 Metern und wächst jährlich um einen weiteren Meter in die Breite. Die Wurzeltiefe des Hauptbaumes soll bei 20 bis 25 Metern liegen. Der jährliche Ertrag von 70.000 bis 80.000 Früchten entspricht einem Gewicht von 2,5 Tonnen.

Die Kraft der Natur in einer besonders sichtbaren Manifestation.

Wie wir das aus dem Bereich der Permakultur kennen, ist ein derartiges Ausmaß dadurch möglich, dass die Natur sich selbst hilft, wenn wir sie lassen. Die Äste senken sich auf den Boden und bilden dort bis zu zwei Meter tiefe Wurzeln. Aus diesen entstehen weitere Ausläufer, so dass der Baum weiterhin in die Breite wächst.

Cashew-Bäume wurden in einige Länder zur Aufforstung abgeholzter Küstengebiete gebracht. Cashew-Bäume werden auch Kaschu-, Acajou- oder auch Nierenbäume genannt. Durch ihr Wurzelsystem und einen stark verastenden Wuchs sind sie bestens geeignet als Wind- und Erosionsschutz. Auch mit vorübergehenden Trockenzeiten und nährstoffarmen Bodenverhältnissen kommen sie gut klar.

Cashew-Früchte und Cashew-Kerne

Cashew-Kerne, die wir häufig bei Nüssen eingeordnet finden, sind Kerne der Frucht des Cashew-Baumes. Eine Steinfrucht, die zum Schalenobst gehört und daher keine echte Nuss ist. Die nierenförmigen, zarten Cashewnüsse sind daher aus botanischer Sicht Samen und werden besser Cashew-Kerne genannt. Cashews sind die einzigen Früchte der Welt, die ihren Samen oder Kern nicht in ihrem Inneren tragen. Daher werden die Cashew-Äpfel auch als Scheinfrüchte bezeichnet. Sie sind etwa fünf bis zehn Zentimeter lange, birnen- oder paprikaförmig verdickte Fruchtstiele.

Die Cashew-Blüten gibt es in den Farben Gelb, Weiß und Rosarot.

In den heutigen Heimatländern des Cashew-Baumes, Brasilien, Indien, Thailand und einige afrikanische Länder, wird der leicht verderbliche Cashew-Apfel aufgrund seines an Ananas erinnernden Aromas gern zu Marmelade und typischen Süßspeisen verarbeitet oder reif ganz einfach direkt vom Baum gegessen, während die unten an dem Cashew-Apfel hängende Cashew-„Nuss“ leicht von Hand abgedreht und vor dem Verzehr weiter verarbeitet werden muss. Der reife Cashew-Apfel ist gelb, orange bis rot gefärbt und entwickelt einen intensiven, fruchtig-süßlichen Duft.

 

In der 2. Kochshow vom 17. Mai 2020 kommen die Cashew-Kerne in den roh-veganen Eiersalat

 

Cashew-Kerne die Ernte

Wenn in den Plantagen von Februar bis Mai die ersten Cashew-Äpfel von selbst zu Boden fallen, beginnt die Erntezeit: Die Cashew „Nüsse“ werden von den fruchtigen Stielen abgetrennt und in der Sonne zum Trocknen ausgebreitet.

Im Anschluss werden die nierenförmigen Nüsse mitsamt der etwa zwei Millimeter dicken, harten Schale geröstet, mit Wasserdampf erhitzt und anschließend geknackt. Die den eigentlichen weißen Cashew-Samen oder Cashew-Kern umgebende zähe, rötliche Haut wird nach erneutem Erhitzen sehr vorsichtig entfernt.

Die Cashew-Kerne werden ein weiteres Mal sortiert und im Anschluss daran noch drei Mal für 45 Minuten bei 60 – 80°C getrocknet, um die Cashews von der durch den Wasserdampf eingetretenen Feuchtigkeit vollständig zu befreien. Schließlich werden diese zur Weiterverarbeitung oder den Verzehr bereiten Cashew-Kerne nach Qualitätskriterien sortiert und in Vakuumbeutel für den Verkauf verpackt. Im Handel erhältliche rohe Kerne sind nicht in jedem Fall wirklich roh, eine Dampfbehandlung wird zumeist nicht angegeben.

 

Cashew-Früchte und Cashew-Kerne: wertvolle Inhaltsstoffe

Der Cashew-Apfel ist sehr geschmacksintensiv, süßsäuerlich, ein wenig apfelartig und er enthält viel Vitamin C.

Cashewkerne sind ein guter Lieferant von Mineralstoffen, etwa von Magnesium, das bei der Stärkung der Knochen und der Aktivität von Enzymen eine wichtige Rolle spielt. Die Kerne enthalten auch Eisen, das ein wichtiger Teil des Hämoglobins ist, eines elementaren Bestandteils roter Blutkörperchen.

Cashew-Kerne enthalten viel natürliches Tryptophan, eine Aminosäure, aus der der Körper den Glücks-Botenstoff Serotonin herstellt. In Verbindung mit dem hohen Anteil an B-Vitaminen sind die Cashews also wahre „Glücks-Snacks“, die gesund sind und die Stimmung heben. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren beugt Herz- und Kreislauferkrankungen vor und senkt den Blutfettspiegel.

Ein echtes Wunderwerk der Natur!

Hier gleich ein Rezept für Dich mit Cashew-Kernen

Dieses Rezept stammt aus der 2. Kochshow vom 17. Mai mit Gast-Köchin Sandra Anyatee Pfeifer.

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