Erdnüsse sind sehr alltäglich und schmecken nicht nur uns Menschen. Kaum einer beschäftigt sich mit deren Herkunft, der Herkunft ihres Namens oder ihren Besonderheiten. Dabei hat uns auch hier die Natur wieder das Beste kreiert. Gelegenheit die Erdnuss mit neuen Augen zu entdecken.

Ihre Herkunft

Botanisch gesehen ist die Erdnuss keine Nuss, sondern gehört zu den Schmetterlingsblütlern, in die Familie der Hülsenfrüchte. Die Besonderheit der Erdnuss besteht als Familienangehörige der Hülsenfrüchte jedoch, dass man sie roh essen kann.

Interessanterweise mag der menschliche Körper keine Erdnüsse, die bei hohen Temperaturen geröstet werden. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, dass es im europäischen Handel fast nur geröstete Erdnüsse im Handel gibt. In den heutigen Hauptanbaugebieten Westafrika, China, Indien, Nord- und Südamerika werden die Erdnüsse häufig bei der Essensbereitung gekocht. In diesen Gebieten spielen Erdnussallergien daher vermutlich eine untergeordnete Rolle.

Info: Es existieren insgesamt 69 verschiedene Arten mit lokaler Bedeutung, aber nur eine Art davon begegnet uns im Supermarkt.

 

Ihr Wachstum

Grund für die Namensgebung „Nuss“ könnte darin zu finden sein, dass die in der Erde reifenden Früchte, im Gegensatz zu den anderen Schmetterlingsblütlern, sich nicht öffnen, sondern geschlossen bleiben.

Die goldgelben Blüten der Erdnuss sind nur wenige Stunden geöffnet und befruchten sich in dieser Zeit selbst. Die Blüten welken und bilden dann einen Fruchtstiel, dieser wandert in die Erde und lässt dort seine Früchte bilden. 20 bis 30 Früchte wachsen so je Pflanze. Wenn die Pflanze welk und gelb wird, können die Früchte geerntet werden.

Diese besondere Wachstumsart ist vielleicht ein Grund Erdnüsse einmal selbst anzubauen, um sich dieses Wunder der Natur direkt ansehen zu können.

 

Die Erdnüsse haben, wie die meisten anderen Hülsenfrüchte auch, die Fähigkeit zur Stickstoffbindung. Das bedeutet, sie brauchen weniger Dünger und verbessern die Bodenfruchtbarkeit.

Tipp: Erdnüsse können bei uns auch im Gemüsebeet oder sogar im Topf angebaut werden.

 

Wertvoll für uns

Erdnüsse sind reich an Eiweiß, Vitamin-B-Komplex, Vitamin E und Magnesium. Wer die roten Häutchen der Erdnüsse isst, nimmt auch das OPC der Erdnuss in sich auf.

Durch diese Fülle an Inhaltsstoffen sind Erdnüsse:

  • gut für die Verbesserung der Gefäßfunktionen
  • gut für die Verbesserung der Blutfettwerte
  • gut für Gehirn, Nerven und Muskeln
  • gut für den Zellschutz sowie für Haut und Haare
  • gut für das Wachstum und die Bewahrung von Körpergewebe

 

In der 1. Kochshow vom 1. März 2020 kommen die Erdnüsse in und auf die Snickerstörtchen

 

Tipp: Auf hochwertige Erdnussbutter achten. Wenn „enthält gehärtete Fette“ oder „pflanzliches Fett zum Teil gehärtet“ auf der Verpackung steht, gibt es sicherlich noch einen anderen Hersteller mit höherwertigem Inhalt.

Tipp: Reines Erdnussmus in Bio-Qualität wäre auch eine schöne Möglichkeit. Hier werden nur die gemahlenen Erdnüsse verwendet. Kein Zusatz von Fetten.

 

 

Tipp: In der Schale geröstete Erdnüsse. Sie lassen sich leicht knacken.

Tipp: Das absolute Geschmackserlebnis von Erdnüssen bekommst Du mit ungerösteten Erdnüssen in Rohkostqualität.

 

Hier gleich ein Rezept für Dich mit Erdnüssen

Diese Rezepte stammen aus der 1. Kochshow vom 1. März 2020 mit Gast-Köchin Anja Uomi Rimbach und aus der 5. Kochshow vom 15. November 2020 mit Gast-Koch Joscha Reinheimer

 

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Die 1. Kochshow vom 1.3.2020 kannst Du kostenfrei bei  „Gib der Natur eine Chance“  hier ansehen

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